Am Golf von Neapel und der Amalfiküste
Aktualisiert: vor 17 Stunden
Von Neapel hatte ich viele Jahre nur schlimme Dinge gehört. Taschendiebe, Überfälle auf Touristen, dreckig und was sonst noch. Daher hatte es mich nie dorthin gezogen und wurde erst in den letzten Jahren auf die Amalfiküste und die reizvollen Orte dort aufmerksam. Dort wollte ich gerne wandern, aber es war nicht so einfach, passende Angebote zu finden, vor allem nicht Mitte August. Schließlich fand ich eine Rundreise mit allem, was ich sehen wollte: Capri und Ischia, Pompeji und den Vesuv. Nur die Amalfiküste kam etwas zu kurz, daher verlängerte ich die Reise individuell und hängte drei Tage an der Amalfiküste dran. Aus terminlichen Gründen vor der eigentlichen Rundreise.
30.08.26
LH 334 FRA-NAP
A321 D-AISU
Gate A 69, Sitz 35 F, Startbahn 18, Landebahn 24
geplant 10:20 – 12:20, tatsächlich 10:21 – 12:26
Am Frankfurter Flughafen ist die Aufgabe des Gepäcks bei der Lufthansa praktisch nur noch am Automaten möglich, aber davon stehen so viele herum, dass es keine Warteschlange gab und ich fünf Minuten nach der Ankunft am Flughafen meinen Koffer los war.
Gate A69: Das letzte Gate im Flugsteig A+. Das Gate, das wohl das westlichste des ganzen Flughafens ist. Das Flugzeug hatte seine Parkposition am Terminal 2, also fuhren wir mit dem Bus weit in den Osten des Flughafens. Von dort rollte der A321 zur Startbahn West, die sich – namensgebend – ganz im Westen des Flughafens befindet. Um 8:38 Uhr hoben wir dort ab und über Darmstadt und Augsburg erreichten wir die Alpen.

Zum ersten Mal im Leben habe ich Schloss Neuschwanstein gesehen und fotografiert. Sehr klein, aber ich hab’s fotografiert.

Innsbruck

Venedig

Mir war nicht bewusst, dass der Stiefel von Italien noch derart hohe Gebirgszüge aufweist. Italien ist vielfältiger als man denkt.

Nach einer Warteschleife mit dem ersten Blick auf den Vesuv landeten wir um12:23 in Neapel und wurden nach dem Aussteigen auf eine Geduldsprobe gestellt. Das Gepäck kam nicht. Eine Stunde war vergangen, bis eine Entschuldigungs-Durchsage zum Flug aus Frankfurt kam. Das Gepäck würde sich verzögern. Immerhin war es nicht verloren gegangen. Die Frachtluke des Flugzeugs war irgendwie verklemmt und sie benötigten fast eine Stunde, bis sie die Luke aufbekommen hatten. Entsprechend verzögerte sich auch der Rückflug nach Frankfurt. Es war nervig, spielte aber letztlich keine große Rolle, da ich sowieso auf den Shuttlebus an die Amalfiküste warten musste. Vom obersten Deck des Parkhauses gab es einen guten Blick auf das Vorfeld des Flughafens, um die Wartezeit zu überbrücken.
Der A321 startet zurück nach Frankfurt.

Mein Hotel stand in Minori, einem kleinen Ort etwa 5 km von Amalfi entfernt. Längst nicht so touristisch überlaufen wie Amalfi und entsprechend günstiger waren dort auch die Hotels. Zu Fuß keine fünf Minuten zum Strand und es bot eine Dachterrasse mit Liegen und Mini-Pool.
Der Strand von Minori.


Gleich nach der Ankunft brach ich zu ersten Wanderung auf, nämlich den Zitronenpfad entlang zum Nachbarort Maiori. Die ganze Region ist also Anbaugebiet bekannt und die Zitronen werden dort an den Hängen angebaut wie bei uns der Wein. Entsprechend gehen große Teile der Wege über Treppen die Küste rauf und runter und man hat schöne Blicke auf die Küste und das Meer. Zwischendurch kleine Gaststätten für ein Zitronensorbet, den Zitronenlikör Limoncello oder was sonst gerade das Herz begehrt. Dazu viele Katzen, die von Anwohnern auch versorgt werden. Es gab mehrere Hinweisschilder dazu.


Die große Wanderung war für den nächsten Tag geplant und ich lief extra früher los, um der großen Mittagshitze mit Temperaturen über 30° etwas zu entkommen, aber frühs war es auch schon heiß. Ich kombinierte zwei Touren. Zuerst von Minori den Berg hoch
(--> Treppen) ins schöne Ravello und von dort weiter über das Mühlental (Papiermühlen) nach Amalfi. Insgesamt 15 km bis auf Höhen von rund 400 m und häufig kein Schatten weit und breit. Die terrassenförmig angelegten Häuser sehen natürlich schön aus, aber für die Bewohner heißt es meistens auch, entsprechend viele Treppenstufen zu steigen. Es ist ein Unterschied, ob man das einmal auf einer Wandertour im Urlaub macht oder jeden Tag im Alltag, häufig noch bepackt oder vielleicht im Alter nicht mehr gut zu Fuß. Ich möchte keinen Kasten Wasser oder die Einkaufstasche die ganze Strecke nach oben tragen.

Aber die Aussicht war es wert. Häufig führte der Blick zurück nach Minori. Das Hotel in der Mitte unten mit dem kleinen blauen Pool auf dem Dach war meines.

Der Blick über den Domplatz von Ravello ins Dorf Scala.

Berühmt ist in Ravello das Hotel Cimbrone mit einer luxuriösen Gartenanlage und der Unendlichkeits-Terrasse mit fantastischen Blicken auf die Amalfiküste und das Meer. Die Unendlichkeits-Terrasse von unten gesehen (die kleinen weißen Zinnen oben auf dem Felsen)...

... und so sieht es von der Terrasse aus.


Über die benachbarten Dörfer ging es parallel zu Ravello den nächsten Berg entlang, dann zurück in den Wald ins Mühlental, wo auch noch die Ruinen der früheren Papiermühlen stehen.

Der Mühlenbach erlaubte etwas Abkühlung.

Die Wanderung endete nach einigen Stunden in Amalfi, das wie erwartet von Touristen überlaufen war, so dass ich mich dort nicht allzu lange aufhielt, sondern mit dem Bus nach Minori zurückfuhr.
Der Dom von Amalfi

Amalfi stand für den nächsten Tag noch einmal auf meinem Programm. Mit dem Bus dauert die Fahrt die kurvige Küstenstraße entlang dorthin eine Viertelstunde. Mit dem Schiff dauert es von Minori nach Amalfi auch nicht länger und die Fahrt macht mehr Spaß. Außerdem bekommt von Amalfi vom Meer aus zu sehen.

Es gibt einige Straßen in Amalfi, aber vor allem kleine Gassen, bei denen man vorher nie wusste, ob sie nun zu einem Hauseingang führen oder zur nächsten Straße. Es hatte ein bisschen was von einem Labyrinth an sich, in dem man sich verlaufen konnte, wenn man wollte.

Zu Fuß wollte ich die Strecke zurück nach Minori gehen. Also wieder den Berg hoch und am – leider geschlossenen – Friedhof vorbei mit Blick auf Amalfi.

Der kleine Nachbarort Atrani, der bei den Touristen weitgehend unbekannt ist und daher auch noch ursprünglicher ist. Während die Autos oben auf dem Viadukt fahren, spielt sich das Leben am Strand und im kleinen Ort weitgehend unten ab.

Von Atrani ging es vor allem wieder viele Treppen hinauf. Auszug aus dem Reiseführer: „... 190 ramponierte Treppenstufen nach oben.“ Und das war nur ein kleiner Teil der Strecke in der knalligen Sonne. Aber die Ausblicke belohnten die ganzen Mühen. Zwischendurch gab es immer wieder Trinkwasserbrunnen, um die Flasche aufzufüllen.

Nach drei Tagen war der Abschied von Minori und der Amalfiküste gekommen und ich reiste weiter an den Golf von Neapel, um in Massa Lubrense, einem kleinen Ort neben Sorrent, im Hotel auf die Reisegruppe zu stoßen, mit der ich die kommende Woche den Golf von Neapel erkunden sollte. Von Amalfi aus fahren Schiffe direkt nach Sorrent und das war natürlich viel schöner als mit dem Linienbus die Küstenstraße entlang zu fahren und zwischendurch umzusteigen.

Auf Wiedersehen, Amalfi!

Praiano

Kurzer Zwischenstopp in Positano, ein weiteres Highlight der Amalfiküste.

Vorbei an Massa Lubrense, wo mein Hotel steht.

Nächstes Ziel: Sorrent

Das Schiff legte unten im Hafen an, die Weiterfahrt mit dem Bus ging ab dem Bahnhof oben im Ort. Es fährt ein Lift nach oben, aber alleine die Schlange an der Kasse war so lang, dass ich in der Zeit mit meinem Rollkoffer die Serpentinen nach oben gelaufen war.

Da es in Sorrent kaum einen klassischen Badestrand gibt, wurden Badestege eingerichtet.

In der Nähe des Bahnhofs fand ich endlich die Haltestelle für den Linienbus, der über die kurvige Küstenstraße zum Hotel fuhr. Die 29 Teilnehmer der Reisegruppe waren auf zwei Hotels im kleinen Ort Massa Lubrense verteilt. Mein Hotel hatte einen Pool, aber auch das weit schwächere Abendessen. Am nächsten Morgen lernten wir unsere Reiseleiterin kennen, die durch ihren roten Marienkäfer-Regenschirm stets gut sichtbar war, alles organisierte, alle Tricks und Tipps kannte und zu unserer italienischen „Mama“ wurde, die wir bald in unser Herz geschlossen hatten. Wir starteten mit einem Rundgang durch Sorrent, hatten einen Nachmittag zur freien Verfügung und konnten mit dem Linienbus unserer Wahl zurück zum Hotel fahren. Um die Gegend besser kennenzulernen, wanderte ich zurück zum Hotel und hatte wieder einige schöne Ausblicke über Sorrent.

Das dominierende Motiv am Golf von Neapel ist natürlich der Vesuv.

Mit der Bahn ging es direkt nach Neapel – eine kluge Idee, um den Stau auf der Zubringerstraße zu entgehen. Neapel – die Stadt der Handtaschenräuber und Taschendiebe. Zur Sicherheit nahm ich nur etwas Bargeld mit und ansonsten nichts, was für Diebe reizvoll sein könnte. Passiert ist aber nichts, niemand aus unserer Gruppe hatte ein auch nur ansatzweise negatives Erlebnis. Dafür bekamen wir beim Rundgang durch die Stadt interessante Ecken zu sehen inklusive einiger Kreuzfahrt-Giganten im Hafen.
Oder die elegante Einkaufspassage Galleria Umberto I.

Das Kaffeehaus Gambrinus, das neapolitanische Gegenstück zum Wiener Hotel Sacher. Trinkt man seinen Espresso oder Eiskaffee direkt an der Theke, ist es gar nicht mal so teuer.

Viele kleine, volle Gassen führen in die spanischen Quartiere, einem eher armen und verrufenen Teil des historischen Zentrums von Neapel.

Ruhe vom Trubel in der Altstadt gibt es im Kreuzgang der Basilika Santa Chiara, dem ehemaligen Klarissinenkonvent mit einzigartigen Säulen, Balustraden und Sitzbänken. Die Zeichnungen sollten den damaligen Ordensschwestern das Leben außerhalb der Klostermauern zeigen.

Enge Gassen in Neapels Innenstadt.

Die Frömmigkeit vieler Bewohner zeigen unter anderem die roten Hörnchen, die vor allem in den Souvenirläden verkauft werden. Wichtig – man muss ein solches Hörnchen geschenkt bekommen und dann schützt es einen vor dem bösen Blick. Ich konnte nicht in Erfahrung bringen, wie die Hörnchen wirken, wenn man selbst den bösen Blick hat.

Die größte Bedeutung in der Weihnachtszeit haben die Krippen und dementsprechend gibt es in der Krippengasse zu beiden Seiten kleine Geschäfte mit Kunsthandwerk rund um Krippen und Krippenfiguren.

Die Figuren haben nicht nur religiöse Bezüge, sondern man findet unter ihnen auch Politiker, Sportler, Schauspieler bis hin zu Stan Laurel und Oliver Hardy. Oder diese Einblicke in verschiedenste Berufe, wobei kleine Motoren bei jedem Motiv für Bewegungen eines Arms besorgen. Frei nach Robert Lembkes „Was bin ich?“: „Machen Sie eine typische Handbewegung.“

Die Insel Capri war eines der Highlights der Reise. Die legendäre Insel für den Jet Set, und Produkte wie Fruchteis oder Getränke („Capri-Sonne“) wurden nach der Insel benannt. Rund 20 Minuten dauert die Fahrt mit dem Boot von Sorrent nach Capri.

Es gibt zwei Gemeinden auf der Insel, die Stadt Capri und weiter oben auf dem Felsen noch Anacapri („Capri oben“). In den engen Straßen sind vor allem kleine Motorautos unterwegs.

Oder diese Taxis.

Wir haben einen der Busse genommen, um vom Hafen in Capri-Stadt und später nach Anacapri zu kommen. Oben auf dem Felsen das Hotel Villa Krupp.

Legendär sind die Aussichten aufs Meer, vor allem aus den Gärten des Augustus.

Die Faraglioni-Felsen.

Auslage eines Geschäfts. Die Katze stand wohl nicht zum Verkauf.

Der Hafen (unten) und Capri-Stadt (oben).

Der Blick weiter bis zum Festland, der Halbinsel von Sorrent.

Und hinten noch der Vesuv.

Gennarino, der Straßenjunge, begrüßt auf dem Felsen die Besucher.

Der mittlere Faraglioni-Felsen.

Die berühmte blaue Grotte. Bei unserer Rundfahrt um die Insel beschränkten wir uns auf einen Blick von außen. Für Besuch der blauen Grotte fährt man erst mit einem Schiff hin, steigt um in ein Ruderboot, muss sich ganz flach legen, um in die Grotte hereinzukommen und wieder heraus. Entsprechend teuer ist der Spaß mit bisweilen langen Wartezeiten und das mussten wir nicht haben. Auf dem Bild kommt gerade ein Boot aus der Grotte hinaus.

Nächstes Highlight: Das antike Pompeji. Menschenmassen am Eingang, ellenlange Warteschlangen und da war ich froh, dass ich Teil der Reisegruppe war, da wir unsere Tickets vorgebucht hatten und unsere „Mama“ uns zu einem Eingang führte, an dem der Andrang nicht ganz so groß war.

Pompeji war deutlich größer als erwartet und sobald wir in der Stadt waren, verliefen sich auch die Menschenmassen.
Das Forum mit dem Vesuv im Hintergrund.

Gipsabdruck eines Bewohners, der von der Vulkanasche begraben wurde.

Eine Bäckerei mit den Mühlsteinen der Getreidemühle und dem Ofen.

Fresken in der Casa Vettii, ein Wohnhaus wohlhabender Kaufleute, wahrscheinlich freigelassene ehemalige Sklaven, die zu Wohlstand gekommen waren.

Der Säulen-Garten der Casa Vettii.

Straße mit Trittsteinen, da die Straßen auch als Abwasserkanal dienten.

Cave canem – „Warnung vor dem Hunde“ im Haus des tragischen Poeten.

Das Theater

Wenn schon Pompeji, dann natürlich auch der Vesuv. So weit wie möglich fuhren wir mit dem Bus nach oben und bekamen zunehmende schöne Ausblicke auf Neapel.

Der Hafen mit weiteren Kreuzfahrtriesen.

Der Flughafen, auf dem gerade British Airways nach London startet.

Blick über Ercolaneo (Herculaneum) und Pompeji bis nach Sorrent und Capri im Dunst am Horizont.

Und so schaut das Innere des Kraters aus. Das letzte Stück bis zum Kraterrand ist nur zu Fuß erreichbar.

Der Kiosk am Kraterrand. Die Postkarten und Getränke waren kaum teurer als unten im Ort.

Gegenüber von Neapel liegt die Insel Ischia, viermal so groß wie Capri. (Ich kannte sie vor allem, weil in der „Lindenstraße“ die damalige Friseurin Isolde Panowak, später Pavarotti, teilweise auf Ischia lebte.) Wir fuhren mit der Katamaran-Fähre von Sorrent aus nach Ischia.

Ischia-Hafen

Kurz vor 12 Uhr war der Cappuccino noch erlaubt.

Ischia ist bekannt für die heißen Quellen und hat im Gegensatz zu Capri auch einige Strände, wie hier den Maronti-Strand.

Ein Haus in Schiffform.

Die Felsinsel La Roia

Ein Pilz aus Tuffstein.

Sonnenuntergang zwischen Capri links und Ischia rechts.

Zum Abschluss ging es mit dem Bus noch einmal die Amalfiküste entlang.

Positano von oben.

Die Steilküste

Ziel der Ausflugs war wieder Ravello – diesmal bequem mit dem Bus statt zu Fuß die vielen Treppenstufen hinauf. Die Villa Rufolo ist eine weitere Gartenanlage mit traumhaften Blicken auf die Küste und das Meer.




Zurück ging es nicht die Küstenstraße entlang, sondern über den Gebirgskamm und schon waren wieder am Golf von Neapel und blickten aus der Höhe ein letztes Mal auf den Vesuv und das heutige Pompeji.

Der letzte Sonnenuntergang

Die Woche am Golf von Neapel war vorbei und es ging wieder nach Hause.
Fly Dubai kam natürlich aus Dubai.

Es gibt jeden Tag mehrere Flüge in die USA und nach Kanada.

Mein A320Neo der Lufthansa, mit dem es nach Frankfurt zurückging.

09.09.26
LH 335 NAP-FRA
A320Neo D-AINA
Gate A 6, Sitz 29 F, Startbahn 24, Landebahn 25 R
geplant 13:05 – 15:10, tatsächlich 13:32 – 15:35
Ein Teil unserer Reisegruppe flog ungefähr zur gleichen Zeit ab und war auf die Maschinen nach Frankfurt, Hamburg und München verteilt. Am Gate gab es die letzten Abschiede und mit etwas Verspätung starteten wir um 13:48 Uhr zurück nach Frankfurt.

Der Flughafen liegt in der Stadt.

Neapel

Vororte von Neapel

Der meiste Teil des Flugs ging über eine dichte, geschlossene Wolkendecke und erst über dem Mainviereck gab es wieder freie Sicht nach unten. Das Frankfurter Bankenviertel kurz vor der Landung.

Um 15.26 Uhr setzten wir auf der Nordwestbahn auf und benötigten noch rund 10 Minuten bis zur Parkposition am Gate A40, also das mit dem weitesten Fußweg am Flugsteig A. Unser Flugzeug flog später erneut nach Neapel. Der weite Weg zur Ankunft hatte den Effekt, dass wir am Gepäckband nicht mehr so lange auf die Koffer warten mussten. Ein ICE nach Aschaffenburg fuhr um 16 Uhr, war aber mit 10 Minuten Verspätung angekündigt. Um 16 Uhr spuckte das Band mein Gepäck aus und mir blieben 10 Minuten, um von der Gepäckausgabe mit Koffer und Rucksack zum Bahnsteig am Fernbahnhof zu rennen. Machbar? Zu meinem eigenen Erstaunen tatsächlich machbar. Der ICE stand abfahrbereit am Bahnsteig, ich sprang in die nächstbeste noch offene Tür rein und einige Sekunden später fuhr er los, so dass ich so früh wie erhofft wieder zuhause ankam und meine Katzen noch aus ihrem Urlaub in der Katzenpension abholen konnte.
Copyright aller Fotos : Martin Stahl

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